Herstellungsverfahren
Die Ausgangsstoffe der homöopathischen Arzneimittel sind Pflanzen, Tiere, Mineralien und Metalle. Nach den Richtlinien Hahnemanns wird das Ausgangsmaterial zu Urtinkturen oder Ursubstanzen verarbeitet. Danach erfolgt die Potenzierung.
Dieses von Hahnemann entwickelte Arzneiherstellungsverfahren besteht aus zwei Schritten:
- Verdünnen der Urtinktur
- Mehrmaliges kräftiges Schütteln = Verschütteln genannt
Nur beide Vorgänge gemeinsam ergeben die heilkräftige Arznei.
Hahnemann stellte fest, dass die Arzneien durch diese Art der Herstellung immer wirkungsvoller wurden, je öfter er den Vorgang wiederholte. Er nannte dieses Verfahren Potenzierung (Arzneikraftentwicklung).
Aconitum C30 z.B. wurde 30mal im Verhältnis 1:100 verdünnt und jedes Mal verschüttelt.
Dieses Verfahren ist auch notwendig, um Giftigkeit und Nebenwirkungen auszuschließen und um starke Arzneireaktionen (Verschlimmerungen) zu verhindern.
Bei den Ursubstanzen erfolgt die Potenzierung zunächst durch verdünnen und verreiben mit Milchzucker und dann durch verdünnen und verschütteln.
- Klassische Homöopathie - Heilmethode nach S. Hahnemann
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